Erkältungs-Facts: Hätten Sie’s gewusst?

Auslöser einer Erkältung

Es gibt 200 verschiedene Viren-Arten, die Erkältungen auslösen. Am häufigsten kommen dabei die sogenannten Rhinoviren vor. Für eine Ansteckung reichen allerdings schon zwischen 1-30 Exemplare, die sich darauf spezialisiert haben, über die Schleimhautzellen von Nase und Rachen in unseren Organismus einzudringen. Innerhalb von 12 Stunden vermehren sich die kleinen Fieslinge dann in unseren Zellen: wir fühlen uns krank. Die lästigen Erkältungssymptome lösen dabei aber gar nicht die Viren aus, sondern unsere Abwehrreaktion auf sie. 

Viren

Aufgepasst:

Ab dem 3. und 6. Monat lässt der Nestschutz nach, das Kind wird beweglicher und beginnt, Dinge mit dem Mund zu ertasten: Das Infektionsrisiko steigt. Der bis dahin wirkende Nestschutz ist eine praktische Einrichtung der Natur. Das ungeborene Kind wird nämlich in Mamas Bauch über ihr Blut mit ihren Antikörpern versorgt und ist so in den ersten Monaten auf der Welt gut geschützt. Mit der Geburt endet aber dieser „Service“ und nach und nach verschwinden die mütterlichen Antikörper. Jetzt muss das kindliche Immunsystem aktiv werden und lernen, gegen die verschiedenen Eindringlinge eigene Abwehrstoffe zu bilden.

Aufgepasst

Aller Anfang ist schwer: Richtig Naseschnäuzen

Kinder müssen Naseschnäuzen erst lernen: Bei Babys kann man den Schleim vorsichtig mit einem weichen Tuch aus der Nase entfernen. Noch besser ist ein spezieller Nasensauger aus der Apotheke. Bei kleinen Kindern sollte man jede Nasenseite einzeln ausschnäuzen lassen. Größere Kinder sollten sich ein Nasenloch zuzuhalten und mit geschlossenem Mund schnäuzen. So kann kein Sekret in die Ohren gelangen.

Richtig Naseschnäuzen